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Viele Wege führen nach Rom…oder über den Zugspitz-Ultratrail!

Wie trainiert man so etwas…viele lange Läufe mit Höhenmetern soweit es unser Umfeld hergibt.

Mit Diana habe ich die Wanderwege in der Umgebung erlaufen, das Siebengebirge unsicher gemacht und der Westerwald hat auch einiges an Hm zu bieten.

Die Wettkämpfe gingen über Stock und Stein aber auch schon mal auf eine flache Marathon Strecke, etwas schneller wie in Bonn. Ich wollte nicht komplett langsam werden und das ist gelungen.

Ein Spasslauf beim Münz Extremlauf war auch dabei… Im Frühjahr hatte ich ein Laufcamp auf Mallorca besucht und die Gebirge dort sind wunderschön und abwechslungsreich.

Das härteste Training hatte ich von Oberammergau nach Halblech. 7 Stunden und 38 km nur Regen und Schnee, durch Gelände wo es keinen Weg mehr gab… Irgendwann mal meinte ich, meine Beine gehen nur noch über Kreuz, darauf mein Hintermann: “isso“. Zwei Läufer in der Gruppe sind den ZUT schon gelaufen und waren sich einig, das war anstrengender als der ZUT. Das gibt Mut und Zuversicht.

Ich hatte weniger Kilometer trainiert als mir lieb war, aber mehr ging nicht und die Doppel- bzw. Dreifachläufe hatte ich fast immer geschafft.

Für den Lauf hatten wir traumhaftes Wetter erwischt. Start war in Ehrwald um 8.00 Uhr. Die erste Verpflegungsstation erreichten wir nach ca. 8 km an der Pestkapelle. Dieser grandiose Anblick war der Anstieg wert. Der Nebel zog nach oben, die Sonne kam heraus und die Berge dazwischen. Gänsehaut pur!

Eine echte Renneinteilung kann man sich bei so einem Rennen nicht machen. Mein Plan war es, meine 8 Gels zu mir zu nehmen und bei jeder Station mein Salzgetränk neu aufzufüllen. Zweimal habe ich Brühe genommen und Orangenscheiben gegessen. Ansonsten heißt es, den Körper zu spüren und die weisen Ratschläge der Lauffreunde zu beherzigen: „Kind, renn nicht so schnell die Berge runter“! Ja, Mama Sonja Heidger, habe ich oft dran gedacht und zu Beginn beherzigt. Die Stöcke haben mir viel Energie gespart beim berghoch-laufen und bergabspringen. Downhill beflügelt mich und so gab es manchmal kein Halten…

Die Landschaft hat mich so fasziniert, dass die Kilometer einfach so dahin liefen. Die Konzentration auf die Strecke erledigte den Rest und so war ich dann am vorletzten Verpflegungspunkt. Nur noch einmal um den Berg und dann noch ein Downhill,…..juhu,….aber die Bergumrundung zog sich wie Kaugummi, und fast nur berghoch,….aber auch das hatte ein Ende.

Noch einmal schnell verpflegt und mit meiner super Lampe (mittlerweile war es dunkel) den Berg runter gesprungen. Ungefähr 5 km klammähnlich und schmierseifenglatt, hat dann noch einmal die gesamte Konzentration gefordert…dank eines Läufertipps habe ich die Rinne gesucht, gefunden und so sind wir dort runter gesprungen und auch auf dem Hosenboden gelandet.

Am Ende der Strecke meinte mein Mitläufer, und jetzt noch einmal Gas ge-ben, dann sind wir schneller im Ziel. Und das kann ich, seitdem ich mit Diana laufe - danke!

Voller Adrenalin sind wir gen Ziel gerast. Besonders schön, dass ich mit Tho-mas gemeinsam ins Ziel gelaufen bin und wir dort ganz herzlich von Sonja, Dirk, Sibille und Friedhelm mit Sektdusche empfangen wurden! Das Gefühl im Ziel kann ich nur mit Glücklich bezeichnen…es lief einfach alles…. Weniger Kilometer sind manchmal mehr!

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