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Es war am Donnerstag halb 5, da fuhren wir (Andreas Decker & Ich) nach Salzburg los. Nach einigen (sehr vielen) Staus kamen wir dann gegen 12 in unserem 4*Wellneshotel am Bahnhof an. Kurz einchecken und dann gings schon ins Zimmer (Flachbildschirm, Fußbodenheizung usw. usw.).

Morgens gings gleich in die Panoramaterasse im 6.Stock auf der Südseite zum Frühstück. Neben der gigantischen Aussicht (Alpenpanorama, Untersberg, Festung, Altstadt, Dom, Bahnhofsplatz) in der Stadt in der ansonsten nicht hoch gebaut wird (wir saßen genau an der Fensterscheibe ), ließ das frühstück keine Wünsche offen. Alle Getränke, Frucksäfte, Mango, Melonen, Brombeeren, Früchte, Brote, Gebäck, Müslis, Ei- Fleisch- Wurst- und Käsewaren, Räucherlachs mit Meerrettich, Bratheringe, Rollmöpse, Frikadellen, Bratwürstchen (ich hoffe ich habe nur weing vergessen).

Dann ging es auch schon direkt auf den Untersberg mit der Seilbahn fast 2km hoch zu Füßen der Stadt. Schöne Aussicht auf die gesamte Stadt, und das Beste: man kann fast die gesamte Marathonstrecke mit dem Auge nachverfolgen. Das Wetter war prima. Den restlichen Mittag ging`s durch die Altstadt, Dom Residenzplatz, Getreidegasse, Mozarthaus... Nach einem schönem Essen bei Nordsee haben wir unsere Startunterlagen geholt und sind zurück zum Hotel. Mit Laufklamotten sind wir dann richtung Hellbrunner Allee (mit dem Salzburger Oberleitungsbusnetz ) gefahren. Diese älteste Allee der Welt -heute ein Fahrradweg auch von vielen Läufern bevölkert- mit den vielen alten Kastanienbäumen und Schlösschen mit ihren Weihern am wegrand ist schnurgerade 2,5km lang. So konnten wir unter anderem auf dieser Originalstrecke unseren Trainingslauf machen, das Alpenpanorama genießen und am Hellbrunner Lustschloss vorbeilaufen.

Am Abend gabs dann die verdiente Wellnesseinheit und das Abendessen wieder einmal mit toller Aussicht. Frühstück siehe oben , dann ging es mit dem Auto los ins Umfeld. Als erstes fuhren wir nach Werfen zur größten Eishöhle der Welt. Um dorthin zu gelangen muss man auch die steilste Seilbahn Österreichs nehmen: 500m Höhenunterschied bei 700m Seillänge. Die gigantische Höhle selbst kann man schlecht beschreiben - einfach selber vorbei fahren oder Fotos im Internet anschauen. Es waren auf jeden Fall insgesamt 1400Stufen bei 0°C.

Dann gings weiter über Bischofshofen mit der Schanze nach Bad Gastein mit dem Wasserfall direkt durch die Altstadt. Es hat an dem Tag zwar etwas geregnet, aber das störte uns wenig, da wir ja genau an dem Tag sowieso im Auto waren. Außerdem war der Regen eine willkommene Abkürzung. Ansonsten fuhren wir weiter über Landstraßen mit schöner Aussicht auf das Hochalpenpanorama zum Königssee. Nach kurzer Besichtigung dessen und der dortigen, berühmten Bobbahn ging`s zum Italiener Nudeln essen.

Am Morgen war es dann soweit: Nahc kurzem Frühstück fuhren wir in die Altstadt zum Start. Der erfolgte um 9Uhr. Nach größtenteils überragender Strecke bei der gut organisierten Veranstaltung kam dann ein kürzerer Teil der Strecke, den die Organisatoren unbedingt verändern sollten: von km 15-18 bzw. 36-39 gab es halbe Straßen, dh. auf einer Spur fuhren Autos. Bei der ersten Runde ( 4000HMR-läufer) war es ok. Aber bei der 2. Runde wo nur wenige Leute unterwegs waren (400), kamen O-Busse und Autos durch die Mrt-Strecke. Dies ist schon unfair gegenüber den Leuten. Wenn man schon absperrt, dann richtig! Lustig war allerdings bei der Ortseinfahrt die Radarkontrolle für Autos, die auch tatsächlich die Laufgeschwindigkeit erfasste: Sie fahren 15 km/h.

Nichtsdestotrotz kam ich mit meiner persönlichen Bestzeit 1:29:17 im Ziel an. Es war 10:30. Mittags wurde es dann doch 22°C warm, insofern hätte es für Andreas etwas kühler werden können, aber es war noch im Aushaltbarem. Auf der 1. Runde gab es wirklich viele klatschende Zuschauer an der Strecke, auf der 2., wie Andreas mir berichtete, und ich im Zielbereich mitbekam, wurden es immer weinger.
Insofern hätte ma die Veranstaltung vielleicht Salzburg Halbmarathon nennen können, denn der war nicht zu bemängeln 22.500€ aus dem Erlös wurden Kenia gespendet.

Andreas war auch zufrieden mit seiner Zeit 3:50 (42,2km), da es auch nur ein Trainingslauf von ihm gewesen ist, so fuhren wir gegen halb3 nach einem vollkommen gelungenem Wochenende nach Hause.

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