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Es war ein verwegenes Häufchen, welches sich auf dem Oberwerth traf. Sie trugen gar seltsame Gewänder und irrten umher.

Niko hatte eingeladen, um für seinen Medoc-Marathon üben zu lassen. Und da der Mensch nicht gerne alleine leidet, mussten andere darunter leiden und sich mit Ihm die Zeit vertreiben. So waren wir dann angetreten, um durch qualitativ hochwertige Trainingsreize diesen Lauf erfolgreich zu gestalten. Dabei waren Hawaiianer, Diana, mindestens 2 Teufel, ein Schlafbruder (nicht: schlaffer Bruder) und sogar welche als Läufer verkleidet.

Nun, der Medoc-Marathon zeichnet sich dadurch aus, dass man a) einen Marathon läuft (klar) und b) kulinarische Köstlichkeiten zu sich nimmt, wie z.B. Muscheln, Austern, Bordeaux und andere Weine (mir völlig unverständlich).

Also legten wir die ersten 2 Kilometer(großzügig gerechnet) in einem vernünftigen Tempo hinter uns. Es nahte die erste Versorgungsstation. Wir drosselten das Tempo und nahmen WEIN, schmackhaft, nahrhaft, rot, zu uns. Es wurde sich nicht lange aufgehalten und die 2. Runde wurde unter die Füße genommen. Gegen Ende der Runde gab es sogar Gerüchte, man könne den Wein schon riechen!

Da uns ja einiges schwante, sagten wir auch, dass man ja nicht alle Runden mitlaufen muß und das Tempo ja auch gemütlich sein kann. (Pustekuchen!) Unterwegs trafen wir Auswärtige aus Bühl mit Ewald und, für uns viel zu viele, Bekannte die uns kannten, und die unseren läuferischen Verstand anzweifelten.

Nach der 2. Runde kam die Versorgungsstation wieder in Sicht und wir labten uns wieder ein wenig an dem WEIN ,Baguette mit französischem Weichkäse (es war ein Gerücht dass der Käse schneller lief, als wir Läufer), gegrilltem Fleisch und Riegeln. Die nächste Runde stand wieder an und wir starteten. Irgendwas muß aber in dem Wein gewesen sein! Stichwort Doping! Die Pausen wurden länger, die Zeiten für die Runden aber immer kürzer! Von dem Satz: ich lass ne Runde aus, wollte keiner was wissen, geschweige denn eine Tempodrosselung. Zwischendurch vermehrten wir uns kurzfristig, da des Teufelchens weiblicher General mitlaufen wollte.

In einer der Verpflegungsstationen-Pausen (das zählen der Runden wurde auf unerklärliche Weise schwierig), galt es die kulinarischen Horizonte zu erweitern. Austern! Mit Mut und kritischem Blick auf die Dinger probierten wir diese Schalentierchen natürlich und ich war geschmacklich positiv überrascht! Da wollten alle (?) auch schon wieder weiter, also den WEIN hinein und wieder ne schnelle Runde.

Eine Erkenntnis gabs: der Wein ging bei mir in die Oberschenkel! In welcher Runde waren wir eigentlich?

Auf jeden Fall ging’s zur nächsten Station und wieder hinein mit dem WEIN. Irgendjemand hat mir dann verraten, dass es immer dieselbe Verpflegungsstation war. Die Leute kamen mir auch immer wieder bekannt vor! Jetzt weiß ich warum. Nach einer genügenden Anzahl an Kilometern wurde auch die Läuferschar immer geringer und das Üben neigte sich dem Ende.

Vielen Dank noch einmal an die Crew, die es Niko ermöglichte zu üben und uns teilhaben ließ, und natürlich Niko selbst für diesen schönen Trainingslauf.

Fazit: Sollte ich irgendwann einmal diesen Medoc-Marathon laufen, weiß ich garantiert nicht wie ich ins Ziel käme. Meinen Respekt für die, die es schaffen!!

Sollte sich irgendetwas anders abgespielt haben, wie geschildert: der Alkohol wars!!!!

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