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Wer in Kandel läuft, kann sich schon mal darauf einstellen, hinterher zu laufen! Auf der schnellen Strecke trifft sich früh im Jahr, wer Bestzeiten laufen will.

Obwohl ich diese Erfahrung im letzten Jahr schon gemacht hatte, sind wir in großer Anzahl angetreten, unsere Frühform zu testen. Bei optimalen Witterungsbedin gungen machten Antje und ich, Sonja hinterher, uns auf die 42 km. Auf der Pendelstrecke begegneten uns schon bald die schnellen Halbmarathonis. Von uns frenetisch unterstützt erlief Harry in Fabelzeit einen neuen Vereinsrekord und auch Dirk lief fröhlich wie immer, einer persönlichen Bestzeit entgegen. Die Mädels Andrea, Melanie, Monika und Judith sind so schnell an uns vorbeigezischt, dass es kaum für ein Hallo reichte. Ein bisschen haben wir sie beneidet, weil sie schon so schnell wieder im Ziel sein würden. Andererseits sind wir ja auch viel gemütlicher gelaufen und waren zu dem Zeitpunkt noch topfit. Als wir viel später noch Niko zum zweiten Mal trafen, war klar, dass er weit vor uns finishen würde. Auf der Strecke haben wir viele nette Gespräche geführt und etliche TeilnehmerInnen aus Rodgau und Marburg getroffen.

Auf den letzten 10 km zeigte sich dann doch, dass Antje und ich unterschiedlich e Ziele verfolgten. Während mein innerer Schweinehund flüsterte: "Jetzt mach mal langsam, es reicht für unter 4 Stunden!", trieb uns Antjes Anspruch 5:30er-Gesamtschnitt zu laufen, noch zu einer Temposteigerung . Flott und (scheinbar)lock er überholten wir Männer und Frauen mit deutlichen Ermüdungsersche inungen und wurden auf der Stadionrunde von unseren Vereinskamerade n jubelnd erwartet. Alle Halbmarathonis und Niko und Anna hatten auf uns und Sonja gewartet, die kurz nach uns, auch unter 4 Stunden, ins Ziel kam. Das war echt toll, sich mit den Anderen zu freuen!

Bei einer guten Flasche Winzersekt aus der Pfalz erholten wir uns sehr schnell und konnten als letzte Überraschung erneut den Sieg in der Frauen-Mannschaftswert ung entgegennehmen. Auf der Bühne haben wir dann neben den sehr schnellen Männern gestanden, die jeder über eine Stunde weniger auf der Uhr hatten als wir. Beifall und Weinpräsent waren aber gleich.

Das Siegerinnenteam bedankt sich ausdrücklich bei Harry, der uns hin- und hergefahren hat, geduldig wartete und das alberne Gekicher und die Frauengespräche während der Fahrt ertrug. 

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